Die Mietpreisbremse kommt! Noch ist jedoch nicht klar, ob alle Menschen im Landkreis davon profitieren werden

06. März 2015

Der Bundestag hat in der heutigen Sitzung die Mietpreisbremse und das Bestellerprinzip im Maklerrecht beschlossen. „Das ist ein guter Tag für die Menschen im Landkreis Fürstenfeldbruck. Mit diesem Gesetz treten wir bei dem rasanten Anstieg der Mietpreise auch im Landkreis Fürstenfeldbruck kräftig auf die Bremse“, sagt Michael Schrodi, Vorsitzender der SPD im Landkreis Fürstenfeldbruck.

Gerade im Ballungsraum München sind die Mieten in den vergangenen Jahren zum Teil extrem gestiegen. Bei Wiedervermietung von Bestandswohnungen liegen die Sprünge in München und Umgebung bei durchschnittlich 25 Prozent. Immer mehr Menschen können sich deshalb das Wohnen im Landkreis Fürstenfeldbruck nicht mehr leisten und müssen in günstigere Gegenden ausweichen. Das trifft unseren Landkreis hart, denn gerade Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen, die beispielsweise im Pflegebereich oder der Kinderbetreuung arbeiten, hinterlassen Lücken, die nur schwer zu schließen sind.

Die SPD handelt nun und sorgt dafür, dass Wohnen bezahlbar bleibt: Dank der Mietpreisbremse darf die neue Miete höchstens 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Neubauten sind ausgenommen, damit auch in Zukunft in neue Wohnungen investiert wird.
Für Maklergebühren gilt mit dem neuen Gesetz: „Wer bestellt, der bezahlt!“. Wer den Makler beauftragt, muss auch sein Honorar begleichen. In der Regel also der Vermieter.

Damit tatsächlich alle Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis von der Mietpreisbremse profitieren, ist nun die CSU gefordert: Bisher haben sich Landrat Karmasin und die CSU im Kreistag geweigert, sich gegenüber der Bayerischen Staatsregierung für die Mietpreisbremse im Landkreis Fürstenfeldbruck auszusprechen. Doch nur wenn die Kommunen des Landkreises von der Bayerischen Staatsregierung in einer Verordnung zu einem Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt deklariert werden, gilt dort auch die Mietpreisbremse.

Michael Schrodi: „Die Mietpreisbremse wird nun kommen. Wir wollen nicht, dass der Landkreis Fürstenfeldbruck beim Mietwohnungsmarkt zu einem löchrigen Schweizer Käse wird, in dem ein Teil der Menschen vor drastischen Mieterhöhungen geschützt werden, während die anderen den Mietsteigerungen schutzlos ausgeliefert sind“!

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