Ganztag: Freistaat bleibt hinter seinen Verpflichtungen zurück

31. Juli 2013

Die Sommerferien haben begonnen. Zum Schulanfang im September stehen viele Eltern vor einem Betreuungsproblem. Der SPD-Bundestagskandidat für Fürstenfeldbruck und Dachau Michael Schrodi kennt als Politiker und Lehrer die Sorgen vieler Eltern. „Immer wieder taucht die Nachmittagsbetreuungen im Schulbereich als Problem auf.“

Die Nachfrage nach Betreuungsangeboten – gerade auch im schulischen Bereich - steigt. Die Ganztagsschule muss besser ausgestattet werden. Dafür ist der Freistaat zuständig. Es kann also nicht sein, dass der Schulnachmittag etwa im Grundschulbereich weitgehend auf die Kommunen abgewälzt wird. Insbesondere kann es nicht sein, dass der Freistaat die Kommunen in erheblichem Umfang für die Bezahlung des Schulnachmittags zur Kasse bittet.

Der Freistaat hat die Gesetzgebungskompetenz im Bildungsbereich, diese ist aber nicht nur mit Rechten, sondern auch mit Pflichten verbunden. Die Betreuungsangebote sollten in Form einer guten, gebundenen Ganztagsschule in staatlicher Verantwortung den Bedürfnissen der Zeit angepasst werden.

Michael Schrodi: “In den Landkreisen Fürstenfeldbruck und Dachau muss noch viel getan werden, um ein adäquates Angebot an Ganztagsklassen zu erreichen. Doch derzeit überlegen viele Schulen, ob sie überhaupt einen Antrag auf eine Ganztagsklasse stellen, weil sie mit den vorgesehenen Mitteln nicht auskommen. Das kann nicht der richtige Weg sein!“

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