SPD in Bayern und im Kreis erneuern und konkretisieren Forderung nach S-Bahn-Ausbau

26. Juli 2012

Auf ihrem Parteitag in Amberg hat sich die Bayern SPD für eine schnelle Elektrifizierung der Bahnstrecke München-Lindau-Zürich ausgesprochen. Auf Betreiben des SPD-Kreisvorsitzenden und Bundestagskandidaten Michael Schrodi hat die oberbayerische SPD auf ihrem Parteitag diesen Samstag in Oberschleißheim explizit auch den viergleisigen Ausbau des Streckenabschnitts zwischen Pasing und Buchenau in den Umsetzungskatalog für die Schieneninfrastruktur aufgenommen.

Damit ist eine Forderung der Kreis-SPD auch auf höherer Ebene angenommen worden. Kreis-Pressesprecher Martin Eberl macht darauf aufmerksam, dass die Sozialdemokraten vor Ort somit im Unterschied zu den kommunalen CSU- und FDP-Vertretern die Unterstützung ihrer Landespartei bei diesem Vorhaben besitzen und daher auch eine Chance auf die Verwirklichung ihrer Ziele im Falle eines Regierungswechsels haben. Bei Fortsetzung der schwarz-gelben Regierung in Bayern sei mit einem weiteren Stillstand zu rechnen. So verkündete ein Vertreter des Bayerischen Wirtschaftsministeriums kürzlich in einer Kreistagssitzung, dass die Planungen für den viergleisigen S4-Ausbau erst 2020 abgeschlossen sein werden, der endgültige Bau erst in frühestens 15 Jahren fertiggestellt sein wird. Zusätzlich fordern sowohl Landes- als auch Kreisgenossen, dass die Finanzierung der zweiten Stammstrecke und gerade auch der Ausbau der S-Bahn-Außenäste durch Landes- und Bundesmittel sichergestellt werden muss. SPD-Bundestagskandidat Michael Schrodi sicherte zu, sich im Falle seiner Wahl in Berlin vehement dafür einzusetzen.

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